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Dr. Oswald Gasser
Ortsvorsitzender der FDP Seefeld

 

Unsere neuesten Meldungen

01. November 2026

Neues aus dem Gemeinderat, Oktober 2026

Solarpark Unering

Nach einer ersten Vorstellung vor einiger Zeit im Umweltausschuss hat die Firma ABO Energy aus Wiesbaden ihr auf Grund der erhaltenen Anregungen modifiziertes Projekt für einen Solarpark in Unering (neben der Straße nach Perchting) erneut vorgelegt. Das Gelände dort eignet sich nach deren Ansicht sehr gut, weil es wenig einsehbar ist, ein Anschlusspunkt nicht weit entfernt liegt und die Grundeigentümer grundsätzlich zustimmen. Wegen des Umfangs dieser Maßnahme, die einen Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans erfordert, und der kurzen Frist der Verfügbarkeit der Informationen wurde das Thema auf eine der nächsten Sitzungen vertagt.

Oberfeld II (Hechendorf) - Änderung des Flächennutzungsplans

Auf diesem Gelände Ecke Oberfeld / Inninger Straße ist ein Supermarkt, Drogeriemarkt, Getränkemarkt und Backshop mit Café geplant. Da dies mehr als 1200 m² Verkaufsfläche erfordert, ist die Ausweisung eines "Sondergebiets Einzelhandel" erforderlich. Während einerseits die verbesserte Versorgung Hechendorfs ein berechtigtes Anliegen darstellt, könnte andererseits die Gewerbestruktur in der Seefelder Ortsmitte (Edeka) gefährdet sein, nachdem auch der Getränkemarkt Fristo dort wegziehen wird. Ein ergänztes Gutachten verneint eine Gefährdung, allerdings liegen die erwarteten Umsatzrückgänge bereits nahe am kritischen Bereich und die Daten des Gutachtens sind wohl weniger Fakten als Expertenschätzungen. Dem Flächennutzungsplan wurde auch von der FDP zugestimmt, es gab nur noch 2 Gegenstimmen. Es ist uns aber klar, dass der jetzt zu erstellende Bebauungsplan klare Vorgaben der Gemeinde und des Gemeinderats benötigt und intensiv über Maßnahmen zur Sicherung des innerörtlichen Gewerbestandorts im Ortsteil Seefeld nachgedacht werden muss.

Änderung des Bebauungsplans "Starnberger Straße" in Drößling

In diesem Mischgebiet waren Einschränkungen der Wohnungsnutzung vorhanden, die dort aber historisch bereits nicht eingehalten waren. Die Beschränken wurden daher aufgehoben; eine ausgewogene Mischung aus Wohnen und Gewerbe ist dort weiterhin realisiert.



02. Oktober 2026

Neues aus dem Gemeinderat, September 2026

Wegen ein paar umfangreicher nichtöffentlicher Themen war die öffentliche Sitzung im September nur recht kurz:

Ernennung von neuen Mitgliedern des Seniorenbeirats

Da die Herren Friedrich Hanrieder und Otto Klausmann aus dem Seniorenbeirat ausgeschieden sind, waren neue Mitglieder zu benennen, damit die Sollstärke von 5 Mitgliedern wieder erreicht wird. Die Herren Peter Kreilkamp und Thomas Landgraf werden einstimmig vom Gemeinderat zu neuen Mitgliedern des Seniorenbeirats ernannt. Frau Hermine Brengel wird den Beirat beratend unterstützen, was vom Gemeinderat wohlwollend zur Kenntnis genommen wird.

Auftragsvergabe für Photovoltaik-Dachanlagen für kommunale Liegenschaften

Schon lange bestand die Absicht, die Feuerwehrhäuser in Oberalting, Unering, Meiling und Drößling mit je einer Photovoltaikanlage auszurüsten. Dank eines neuen Mitarbeiters in der Gemeinde konnten jetzt Angebote für diese Nachrüstung vorgelegt werden. Bereits im Juli wurde die Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrgebäude in Hechendorf in Betrieb genommen. Da aus baulichen Gründen auf dem Oberaltinger Feuerwehrhaus keine Anlage installiert werden kann, soll auf dem Bauhof zur vorhandenen eine weitere Anlage montiert werden; die Feuerwehr kann mittels Kabel von dort aus versorgt werden.

Die Kosten für diese Anlagen ohne Feuerwehrhaus Oberalting belaufen sich auf knapp 76.000 €. Die zweite Anlage auf dem Bauhof wird mit knapp 42.000 € veranschlagt,  was über dem Budget liegt. Diese Überschreitung gilt aber als finanzierbar und wurde vom Gemeinderat gebilligt. Die Amortisationszeit für diese Anlagen wird mit 6 - 10 Jahren (je nach Gebäude) angegeben.

Die Ausrüstung mit Stromspeichern würde weitere 45.000 € erfordern und soll zur Schonung des Budgets erst im nächsten Jahr erfolgen. 

Trotz dieses klaren Beschlusses des Gemeinderats hat die Verwaltung eigenmächtig auch die Stromspeicher in Auftrag gegeben. Es bleibt abzuwarten, wie damit umgegangen wird.



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